Was ist eine Depression? Wie wird Sie behandelt?


Depression ist eine Störung des Befindens. Die Symptome sind:

- Niedergeschlagenheit

- gedrückte Stimmung

- Verstimmung

- Hoffnungslosigkeit

- Gedanken von Sinnlosigkeit

Gleichzeitig können Ängste, Konzentrationprobleme, Unruhe, Schlaflosigkeit und somatische Beschwerden wie Magen- und Darmstörungen, Schmerzen, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme auf.

Gedanklich ist Depression gekennzeichnet durch eine negative Sicht auf sich selbst, die Umwelt und die Zukunft (Depressive Triade). Gewöhnlich bestehen überzogene Ansprüche an sich selbst oder andere (z.B. keine Fehler machen zu dürfen, von allen gemocht werden zu müssen, um glücklich zu sein, ohne eine bestimmte Person nicht leben zu können etc.). An überhöhten Ansprüchen kann man nur scheitern kann und sich als Versager erleben, daraus entsteht das Gefühl der Nieder-geschalgen-heit.


Die Verhaltenstherapie arbeitet an der Veränderung der negativen  Gedanken (die zu nichts führen), mittels kognitiver und schematherapeutischer Techniken. Sie konzentriert sich auf das was der Klient eingentlich schon gut macht und sich wirklich wünscht.

Depressive machen oft schon vieles sehr gut und leisten viel, nur bewerten Sie ihren Handlungen als nicht ausreichend.

Was Sie sich wirklich wünschen sind ehrliche befriedigende Begegnungen und Beziehungen, das Leben geniesen zu können wie es ist, sie selbst zu sein, wie sie sind und sich dafür Anerkennung geben zu können.

Bei zu wenig Aktivität wird ein Aktivitätenplan begonnen. Auch die Verbesserung der Achtsamkeits- und Genussfähigkeit hilft die Stimmung zu heben und Freude am Leben wiederzuentdecken.


Bei starker Depression wird über Medikamente zur Stimmungsverbesserung aufgeklärt. Laut aktueller Forschung wirken bei leichter bis mittlerer Depression regelmäßige Bewegung (2-4 mal Sport pro Woche) und Aktivitäten genauso gut wie Medikamente!