Veränderung und Akzeptanz

Wir Menschen leiden alle, früher oder später unter körperlichen oder seelischen Schmerzen. Schmerz, Krankheit, Alter,Tod gehören zum menschlichen Leben dazu. Doch können wir unterscheiden zwischen dem Leiden das unausweichlich in unser Leben tritt und dem Leiden, dass als Reaktion auf den Schmerz entsteht.

 

So ist es normal, dass Menschen etwas verändern wollen, wenn Sie an etwas leiden.  Veränderung ist der einfachste Weg mit Störungen umzugehen und zu beheben. Doch nicht immer können wir alles verändern, uns selbst und die Welt "untertan" machen. Weisheit ist nötig, um zu entscheiden, wann es zielführend ist, etwas anzugehen und zu verändern oder diesem gegenüber mit einer Haltung der Akzeptanz und Hingabe zu begegnen.

 

Manchmal sind unsere Reaktionen gegenüber uns selbst und der Umwelt von alten Mustern und Gewohnheiten geprägt. Das ist gut so, sonst müssten wir ständig jeden Schritt bewusst neu entscheiden, wie wir gehen. Wir wären völlig überfordert. Alte Muster können uns jedoch in der Freiheit, nach der wir streben, einengen, so dass ein Neu-Lernen von Handlungs-Mustern sinnvoll ist. Ziel ist es, dass wir entscheiden, welche Muster wir einsetzen. Das wir der Herr und die Herrin in unserem Seelenhaus werden. Dieser Lern- und Übungsprozeß ist ein lebenslanger und kann zuweilen durch Psychotherapie unterstützt werden.

 

Das Fördern von Veränderung, als auch das Ermöglichen von Akzeptanz sind grundsätzliche Methoden in der Verhaltenstherapie.