Ist Verhaltenstherapie das passende für mich?

 

Sie suchen eine Therapieform....

- die Ihnen konkrete Hilfestellung für Ihre Fragen bietet?

- die transparent gestaltet wird?

- in der Ihre Aktivität und Mitarbeit erwünscht wird?

- in der Sie sein können wie Sie sind und loslassen können?

- die Sie zur mehr Selbsthilfe befähigt?

- in der Sie Ihre inneren Muster erkennen und verändern lernen?

 

Wenn Sie einige dieser Fragen mit "Ja" beantworten, ist Verhaltenstherapie die Methode der Wahl für Sie!

 

Mehr zu Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie (im Weiteren: VT) kennzeichnet sie sich durch eine neugierige Grundhaltung die hypothesengeleitet Veränderungen zum Nutzen der Menschen herbeiführen will. Der Klient wird als der/die beste Fachmann/Fachfrau für sich selbst gesehen und soll es auch mehr und mehr werden. So will Verhaltenstherapie auch als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden. Der Klient eignet sich während der Therapie Methoden an, die er/sie mit der Zeit auch alleine anwenden kann. Der Therapeut zeigt sich als Person in der Therapie, er stellt sein Fachwissen und praktische Methoden zur Vefügung,er begleitet und strukturiert den Therapieprozeß. Ziel ist ist es das der Klient unabhängig vom Therapeuten wird und sich selbst steuern kann.

 

Das Wort "Verhalten" in der VT bezieht sich nicht, wie im allgemeinen Sprachgebrauch, auf das, wie ein Mensch nach außen handelt, sondern auf innere Handlungen und Erfahrungen: Gedanken, Bedürfnisse, Empfindungen, Gefühle, innere Muster und Gewohnheiten (Schemata). In der "Therapie" gilt es alte Muster/Schemata, die uns im Leben behindern zu erkennen und neue Erlebensformen zu finden und zu stärken.

 

Die Geschichte der VT und ihre Werte

Zu Beginn der Verhaltenstherpapie in den 50ger Jahren war die VT beeinflusst von  Lernpsychologie und empirischer sowie klinscher Psychologie. In den letzten 30 Jahren hat die VT auch mehr und mehr auch Methoden anderer Therapierichtungen wie systemische Therapie, Ego-State-Therapie, Traumatherapie und achtsamkeitsbasierte/akzeptanzorientierte Therapie integriert.

Die Integration dieser Methoden lässt sich einteilen in kognitive (gedankliche), systemische (Bezüge der Menschen untereinander), emotive (gefühls- prozess- und bindungsorientierte) und körperorientierte (Entspannung, Neurofeedback) und verhaltensbezogene Verfahren (Training, Übung, Exposition). Auch Forschungen aus dem analytischen Bereich wie die Bindungsforschung von Bolby haben die VT sehr beeinflusst.Trotz aller Integration ist die VT kein Konglomerat verschiederner Methoden, sondern hat ein eigenes transparentes Erklärungs- und Therapiemodell, das auch gegenüber den Klienten jederzeit offengelegt werden kann.

 

Spezifisches Vorgehen in der VT

Was die VT besonders auszeichnet, ist, dass in ihr besondere Methoden für einzele "Störungsbilder" erarbeitet wurden. Diese "störungsspezifischen Methoden" ließen sich in der Anwendung gut erforschen und wurden ständig verbessert. So liegen z.B. erprobte Methoden vor für: Ängste, Zwänge, Depression, Burnout, Bordelinestörung, Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgen, ADHS/ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-und-Hyperaktivitäts-Syndrom/Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom), Sozialverhalten, Aggressivität.

Neben dem störungsspezifischem Zugang gibt es den allgemeinen prozeßorientierten Zugang, der mehr auf die Persönlichkeit des Klienten eingeht. Hier stehen Ihre persönliche Geschichte, Ihre Werte, Ihre Gewohnheiten die Sie verändern möchten im Mittelpunkt. Je nach Anliegen haben störungsspezifische Methoden oder Persönlichkeitsorientierung mehr Gewicht in der Therapie.

Transparenz, Klarheit, Wertschätzung, Offenheit und Einbindung des Klienten in die Gestaltung der Therapie haben einen hohen Stellenwert in der VT. Therapieziele und Methoden werden im Therapieverlauf  zwischen Therapeut und Klient immer wieder neu besprochen und ausgehandelt. Das konkrete Wohl des Klienten und die entsprechende Passung der Therapiemethoden stehen im Vordergrund. Die Beziehung zwischen Therapeut und Klient ist gleichberechtigt, findet auf Augenhöhe statt.


Die Rolle des Therapeuten

Der Therapeut  stellt sein Fachwissen, praktische Kenntnisse und Methoden zur Vefügung, begleitet und strukturiert den Therapieprozeß. Der Klient jedoch ist letztlich der beste Fachmann/Fachfrau für sich selbst und soll es auch mehr und mehr werden. So will Verhaltenstherapie auch als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden. Der Klient eignet sich während der Therapie Methoden an, die er/sie mit der Zeit auch alleine anwenden kann. Ziel ist ist es das der Klient unabhängig vom Therapeuten wird und sich selbst steuern kann.